Unter dem Begriff Schweißen versteht man eine Verschmelzung zweier meist metallischer Materialien zu einer nicht lösbaren stoffschlüssigen Verbindung. Die Verbindung erfolgt je nach Art des Schweißverfahren meist in einer durchgängigen Schweißnaht oder einem Schweißpunkt.
Dabei müssen beide Teile so weit erhitzt werden, dass sie im flüssigen oder teigigen Zustand sind. Wichtig dabei ist, dass das Material nach seiner Abkühlung nicht andere Eigenschaften hat als vor dem Erhitzen. So kann man unter anderem Metalle, Thermoplaste oder Glas verschweißen.
Um zu verhindern, dass das geschmolzene Material bei der Hitze oxidiert, werden Schweißnähte beim Schweißvorgang meist über Düsen mit verschiedenen Gasen begast, um den Luftsauerstoff von der Schweißnaht fern zu halten. Zusätzliche aktive Gasbestandteile werden beigemischt, um die Schweißverbindung entsprechend den besonderen technologischen Erfordernissen zu beeinflussen. Falls die Schweißnaht belastbar sein soll, muss dem Schmelzbad von außen ein Zusatzwerkstoff zugeführt werden. Dies gilt vor allem bei einer Eckstoßnaht oder komplexen Geometrien.
Ein wichtiges Mittel der Kontrolle und Fehlererkennung von Schweißnähten sind zerstörungsfreie Prüfungen.