Magnetpulverprüfungen (MPI)

Magnetpulverprüfungen (MPI - Magnetic Particle Inspections) sind ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, die entwickelt wurde, um Oberflächenindikationen in ferromagnetischen Materialien zu ermitteln.

In Guss- und Schmiedestücken und Schweißnähten bilden sich häufig Oberflächenrisse, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Solche Risse können schwerwiegende Integritätsprobleme zur Folge haben.

Unsere Lösung
Applus RTD bietet das Magnetpulverprüfverfahren (MPI) an, eine weit verbreitete, zerstörungsfreie Methode zur Erkennung und Größenbestimmung von Oberflächenrissen in ferromagnetischen Materialien. Ermittelt wird dabei die Länge eines Risses, nicht dessen Tiefe. Defekte, die an die Oberfläche einer Bauteils treten oder sich unmittelbar unterhalb der Oberfläche (in der Regel < 1 mm) befinden, verändern das Magnetflussfeld. Diese Störung ist bei solchen Defekten am stärksten, die senkrecht zu den Flusslinien verlaufen. Große Defekte können selbst dann erkannt werden, wenn sie sich knapp unter der Oberfläche befinden.

Vorteile
Magnetpulverprüfungen sind ein verhältnismäßig einfaches, schnelles und günstiges Verfahren zur Oberflächeninspektion.

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